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Patienteninformationen

Das Epidemiologische Krebsregister Nordrhein-Westfalen wurde eingerichtet, um bessere Grundlagen

  • für die Suche nach Ursachen von Krebserkrankungen
  • für die Planung von Versorgungseinrichtungen
  • für die Bewertung von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen (z.B. Mammographie-Screening)

zu schaffen. Hierfür hat der Landtag das Krebsregistergesetz Nordrhein-Westfalen (KRG NRW) verabschiedet. Seit 1. Juli 2005 müssen die nordrhein-westfälischen Ärztinnen / Ärzte und Zahnärztinnen / Zahnärzte alle Neuerkrankungen an Krebs dem Krebsregister NRW mitteilen.

Aus Gründen des Datenschutzes werden Namen, Vornamen und der Tag des Geburtsdatums der betroffenen Patientinnen und Patienten nur in verschlüsselter Form an das Krebsregister weitergeleitet und dort gespeichert. Diese Verschlüsselung verhindert eine Identifizierung der betroffenen Personen sogar durch das Personal des Krebsregisters. Andererseits gelingt es, Informationen zur selben Patientin bzw. zum selben Patienten beispielsweise aus dem Krankenhaus und  einer Arztpraxis in der Datenbank des Krebsregisters zu vereinigen. Die Übermittlung der Patientendaten vom Krankenhaus oder der Arztpraxis erfolgt ausschließlich über besonders gesicherte Datenleitungen. So sind die Patientendaten bestmöglich vor Missbrauch geschützt.

Um seine Aufgaben erfüllen zu können, benötigt das Krebsregister Informationen zu möglichst allen Krebserkrankungen in der Bevölkerung des Landes. Wir sind deshalb auf die Mitarbeit vieler Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern und Arztpraxen angewiesen. Auch als Patientin / Patient können Sie uns unterstützen, indem Sie sich bei Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt nach der Meldung Ihrer Daten an das Krebsregister erkundigen, falls diese / dieser Sie nicht von selbst darüber informiert.

Krebsregister beteiligen sich auch an der medizinischen Erforschung von Krebserkrankungen. Hierbei kann es vorkommen, dass die gespeicherten Informationen nicht ausreichen, so dass eine zusätzliche Befragung oder Untersuchung der Patientinnen / Patienten notwendig ist. Deshalb bitten wir Patientinnen und Patienten, der Ärztekammer zu gestatten, sie möglicherweise später einmal zu fragen, ob sie an einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt teilnehmen würden.

Da das Epidemiologische Krebsregister keine Behandlungseinrichtung ist und auch keine medizinische Beratung anbieten kann, haben wir eine Liste von Institutionen zusammengestellt, wo Sie weitere Informationen zu Krebserkrankungen erhalten oder sich beraten lassen können (Informations- und Beratungsangebote).

Sie können uns auch per E-Mail ansprechen (Kontakt). 

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse.