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Karte der BRD mit hervorgehobenen Bundesland NRW

mit Wirkung zum 1. April 2016 ist das neue Initiates file downloadLandeskrebsregistergesetz (PDF-Datei) in Kraft getreten.

Hintergrund für die Gesetzesänderung ist eine bundesgesetzliche Vorgabe durch das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (Initiates file downloadKFRG, PDF-Datei) vom 3. April 2013. Danach werden die Länder verpflichtet, klinische Krebsregister nach den Vorgaben des Opens external link in new window§ 65c SGB V zu errichten bzw. anzupassen. Auf Grundlage des neuen Landeskrebsregistergesetzes setzt Nordrhein-Westfalen dies durch die Gründung eines Landeskrebsregisters mit zwei Auswertungsstellen - epidemiologisch und klinisch - um.

Das Landeskrebsregister hat die Aufgabe, fortlaufend und flächendeckend Daten über das Entstehen, das Auftreten, die Behandlung und den Verlauf von Krebserkrankungen zu sammeln, zu verarbeiten, wissenschaftlich auszuwerten und zu publizieren sowie Daten für die Forschung zur Verfügung zu stellen. Während für die epidemiologische Auswertung weiterhin Fragen zu der zeitlichen und räumlichen Verteilung und Häufigkeit bestimmter Krebserkrankungen und deren mögliche Ursachen im Fokus stehen, widmet sich die klinische Auswertungsstelle primär der Qualitätssicherung und der Darstellung der Ergebnisqualität des gesamten Behandlungsverlaufs von Krebspatientinnen und -patienten. Aktuell werden die organisatorischen und technischen Strukturen des Epidemiologischen Krebsregisters NRW in einem gestuften Prozess an diese neuen Aufgaben angepasst (Opens internal link in current windowKlinische Krebsregister).

 

Aktuelles:

  • Stellenangebote:
    Im LKR NRW sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stellen zu besetzen: Initiates file downloadIT-Systemadministrator (PDF-Datei), Initiates file downloadInformatiker (PDF-Datei),  Initiates file download Studentische Hilfskraft im Bereich Informatik (PDF-Datei)
  • 23. August 2017:
    Abrechnung Meldevergütung – Informationen zum Umsetzungsstatus
    Das Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen (LKR NRW) wird voraussichtlich Mitte September 2017 die technischen Arbeiten zur Durchführung der Meldevergütungs-Abrechnung nach Maßgabe der Vorschrift des § 65 c SGB V abschließen. Ab diesem Zeitpunkt werden die Anträge auf Zahlung von Meldeerstattungsvergütungsbeträgen, die die formalen und inhaltlichen Anforderungen erfüllen, an den jeweils zuständigen Kostenträger übermittelt. Das Verfahren zur Abrechnung der fallbezogenen Meldevergütungen ist in der Landeskrebsregister-Abrechnungs-Verordnung vom 12. Juli 2016 festgelegt und beschrieben.
    Den Kostenträgern wird zur Prüfung der übermittelten Daten einschließlich Rückmeldungen und Beanstandungen eine Frist von 31 Kalendertagen nach Eingang der Abrechnungsdaten eingeräumt. Die Zahlung der Meldevergütung an das LKR NRW hat innerhalb von 45 Tagen ab Eingang der Daten zu erfolgen, sofern die Abrechnung nicht innerhalb der zuvor genannten Frist beanstandet worden ist. Das LKR NRW muss die Meldevergütung spätestens innerhalb einer Frist von 45 Tagen nach Eingang der Zahlung beim LKR NRW an die Melderinnen und Melder auszahlen.
    Das LKR NRW wird sich dabei um eine möglichst zügige Weiterleitung der von den Kostenträgern erstatteten Meldevergütungen an die Melderinnen und Melder bemühen.
  • 18. Juli 2017
    Am 11. Juli 2017 ist die Initiates file download „Satzung der Landeskrebsregister NRW gGmbH gemäß § 26 Abs. 3 Landeskrebsregistergesetz (LKRG NRW) zur Gewährung und Abrechnung von Meldevergütungen ohne Erstattungsanspruch oder -möglichkeit für die Landeskrebsregister gGmbH gegenüber den Kostenträgern“ (PDF-Datei)  in der Fassung vom 15. Mai 2017 in Kraft getreten. Sie ersetzt die am 1. September 2016 in Kraft getretene „Satzung der LKR NRW gemäß § 26 Abs. 3 LKRG NRW zur Gewährung und Abrechnung von Meldevergütungen bei Fällen ohne Anspruch der Landeskrebsregister NRW gGmbH auf Meldevergütungsersatzbeträge".